Schlagwort: Ölkatrastrophe Golf von Mexiko

  • Ölpest im Golf von Mexiko: Doppelschlag steht bevor

    Die monatelangen Arbeiten des Ölkonzerns BP nach der Ölkatrastrophe im Golf von Mexiko scheinen nun am morgigen Tag ihren Höhepunkt zu erreichen, ist der Konzern doch zuversichtlich, mit einem geplanten „Doppelschlag“ der Ölpest ein Ende zu bereiten.

    Deklariert als so genannter „Static Kill“, soll durch den „Top Hat“, mit welchem das Bohrloch seit gut zwei Wochen vorläufig abgedichtet wurde, massenweise Schlamm gepumpt werden, um das ausströmende Öl und Gas zurück in das Reservoir zu drängen – sowie bei Gelingen im Anschluss das Bohrloch mit Zement zu versiegeln.

    In einem zweiten Schritt wird unmittelbar die Operation "Bottom Kill" starten, bei welcher die bereits begonnenen Entlastungsbohrungen um weitere gut dreissig Meter fortgeführt werden, um die Quelle von unten verstopften zu können sowie im Anschluss abermals Schlamm und Zement einzusetzen. Da insbesondere für die endgültige Fertigstellung des letzteren Unterfangens ein paar Wochen Zeitaufwand veranschlagt wurden, ist jedoch mit einer schnellen Erfolgsmeldung seitens BP in den nächsten Tagen eher nicht zu rechnen. Wenn Sie über Themen wie: Ölpest im Golf von Mexiko: Doppelschlag mit "Static + Bottom Kill" steht bevor stets auf dem Laufenden bleiben wollen: Newsfeed abonnieren! Bild: © BP

  • Ölpest im Golf von Mexiko: Arbeiten können nach „Bonnie“ fortgesetzt werden!

    Ölpest im Golf von Mexiko: Arbeiten können nach „Bonnie“ fortgesetzt werden!

    A small pollution containment chamber, known as the top hat , is loaded onto the deck of the motor vessel Gulf Protector at Wild Well Control Inc. in Port Fourchon, La, May 10, 2010. The chamber will be used in an attempt to contain an oil leak that was caused by the mobile offshore drilling unit Deepwater Horizon explosion. U.S. Coast Guard photo by Petty Officer 3rd Class Patrick Kelley. Photo taken May 10, 2010. REUTERS/ Petty Officer 3rd Class Patrick Kelley-US Coast Guard/Handout (UNITED STATES - Tags: ENERGY ENVIRONMENT DISASTER)Ölpest im Golf von Mexiko: Arbeiten können nach „Bonnie“ fortgesetzt werden! – Wurden in den vergangenen 4 Tagen die Entlastungsbohrungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko aufgrund des drohenden Tropensturms „Bonnie“ ausgesetzt, so können nun nach dessem Abschwächen früher als gedacht die Rettungsarbeiten wieder aufgenommen werden.

    Deklariert letzten Endes zum Tiefdruckgebiet, zog „Bonnie“ am gestrigen Tage über den Golf von Mexiko, was die bereits zuvor auf dem Rückweg befindlichen Schiffe und Arbeiter sogleich zur Kehrtwende ansetzten liess, um den Kampf gegen die Ölpest fortzusetzen.

    Parallel dazu wurde nun veröffentlicht, dass auf der im April explodierten Bohrinsel "Deepwater Horizon" laut Bekundungen eines Elektrotechnikers eine Alarmanlage zum Teil ausser Betrieb genommen wurde. Zwar sei das Alarmsystem am Tag der Katastrophe eingeschaltet gewesen, um auf eventuelle Brände sowie explosive und giftige Gase hinzuweisen, doch seien laut Techniker Mike Williams Sirenen und optischer Alarm außer Funktion gesetzt gewesen, um (laut Anweisung des Unternehmens) "Mitarbeiter auf der Bohrinsel wegen eines Fehlalarms nicht nachts aufzuwecken". Wenn Sie über Themen wie: Ölpest im Golf von Mexiko: Arbeiten können nach "Bonnie" fortgesetzt werden! stets auf dem Laufenden bleiben wollen: Newsfeed abonnieren!

  • Ölpest im Golf von Mexiko: Neues Leck lässt das Öl wieder strömen!

    Ölpest im Golf von Mexiko: Neues Leck lässt das Öl wieder strömen! – Gab es noch vor ein paar Tagen Berichte, wonach die Rettungsaktion „Top Hat 10“ im Golf von Mexiko der Ölpest ein Ende bereitet haben könnte, so scheint nun ein neues Leck aufgetaucht zu sein, welches den Ölfluss weiter strömen lässt.

    Lokalisiert ganz in der Nähe der erst kürzlich installierten Abdichtkappe, sorgt dieser neuerliche Zwischenfall nun für reichlich Unbehagen insbesondere bei der US-Regierung, welche die wenig erfreuliche Meldung selbst in Umlauf brachte.

    Dabei war die Zuversicht zunächst gross, als BP am Donnerstag eine Abdichtkappe über das beschädigte Bohrloch setzten liess und erste Belastungsprüfungen durchführte, um den den Druck auf das Bohrloch und den "Top Hat" zu testen. Der zuständige Krisenmanager am Golf, Thad Allen, erwägt nun eine umgehende Öffnung der Abdichtkappe, um den neuerlichen Ölstrom aufhalten zu können - auch bedingt durch neuerliche Berichte, welche abermals Anomalien und einen erhöhten Druckaufbau im Bohrloch anmahnen. Wenn Sie über Themen wie: Ölpest im Golf von Mexiko: Neues Leck lässt das Öl wieder strömen! stets auf dem Laufenden bleiben wollen: Newsfeed abonnieren! Bild: © BP

  • Ölpest im Golf von Mexiko: „Top Hat 10“ macht Fortschritte!

    Ölpest im Golf von Mexiko: „Top Hat 10“ macht Fortschritte! – Die anhaltenden Negativschlagzeilen rund um die Ölkatrastrophe im Golf von Mexiko scheinen nun zum ersten Mal abzureissen, konnten doch Experten vor Ort erstmalige Erfolge im Kampf gegen das ausströmende Öl verzeichnen.

    Denn wie der verantwortliche Ölkonzern BP auf seiner Homepage zeigt, wurde der 100 t schwere Zylinder in rund 1500 m Tiefe auf das Bohrloch platziert, welches vom Leiter der Operation, Thad Allen, als „entscheidender Fortschritt“ deklariert wurde.

    In den gleichen Tenor stimmte nun auch BP Manager Doug Suttles ein, welcher seine Zuversicht wie folgt kund tat: "Wir machen weiterhin gute Fortschritte - jedoch kann es womöglich noch 2 Tage dauern, bis nachgewisen ist, ob der Einsatz "Top Hat 10" tatsächlich ein Erfolg war." Sollte dies der Fall sein, kann man von einem kompletten Abdichten der aktiven Ölquelle durch die Kappe ausgehen, was den größten Teil des Ölflusses aufhalten würde. Aufgrund zusätzlicher, notwendiger Entlastungsbohrungen jedoch muss trotz des bisherigen Erfolges eine entgültige Lösung der Ölpest im Golf von Mexiko wohl noch ein paar Wochen auf sich warten. Wenn Sie über Themen wie: Ölpest im Golf von Mexiko: "Top Hat 10" macht Fortschritte! stets auf dem Laufenden bleiben wollen: Newsfeed abonnieren! Bild: © BP

  • Ölpest im Golf von Mexiko: Florida Urlaub gefährdet?

    Ölpest im Golf von Mexiko: Florida Urlaub gefährdet? – Urlaubsreisen an die Traumstrände Floridas gelten seit Jahrzehnten als ein absolutes Highlight für sonnenhungrige Touristen – doch seitdem die Ölkatrastrophe im Golf von Mexiko das Geschehen bestimmt, sind viele Florida-Reisende beunruhigt.

    Zwar sind bereits tausende Helfer im Einsatz, um die gröbsten Schäden zu verhindern, jedoch scheint sich der Ölteppich langsam aber sicher an den Stränden der Badeorte bemerkbar zu machen.

    Denn vermehrt wurden nun kleine Ölklumpen beobachtet, welche mit der Meeresstömung an die Küsten des Sunshine State gelangen, welche laut Aussagen einiger Urlauber in klebriger Konsistenz auch beim Baden im Wasser spürbar sind. Zwar existiert keine offizielle Reisewarnung durch das Auswärtige Amt für Florida, jedoch scheint die Qualität eines Badeaufenthaltes im Golf von Mexiko zur Zeit empfindlich eingeschränkt. Wer also einen reinen Strandurlaub in den betroffenen Gebieten Floridas gebucht hat, sollte sich bei seinem Reiseveranstalter nach der Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung erkundigen. Wenn Sie über Themen wie: Ölpest im Golf von Mexiko: Florida Urlaub gefährdet? stets auf dem Laufenden bleiben wollen: Newsfeed abonnieren! Bild: © BP