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  • Unwetter Spanien: Aktuell in Valencia, Alicante und Mallorca!

    Unwetter Spanien: Aktuell in Valencia, Alicante und Mallorca!

    Unwetter in Spanien: Die aktuelle Wetter-Lage heute in Murcia, Granada, Valencia, Alicante und Denia – Weiter Warnstufe Gelb auf Mallorca – Seit September wird Spanien immer wieder von Unwettern heimgesucht. Sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen bedrohen dabei zunehmend die Bevölkerung weiter Teile des Südostens.

    Zuvor traf es die spanische Hauptstadt Madrid, danach die Balearen und vor allem die Urlaubsinsel Mallorca. Zurzeit wüten die Unwetter an der Mittelmeerküste, im Südosten Spaniens.

    Die Bewohner der Region sind zwar an heftige Regenfälle im Herbst gewohnt, aber die in diesem Jahr sind weit stärker ausgefallen wie sonst.

    Seit letztem Mittwoch regnet es heftig im Südosten Spaniens. Zum Teil hat es mehr als 250 Liter pro Quadratmeter geregnet. Der starke Regen hat innerhalb von Minuten Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht.

    Spanien: Schlimmste Unwetter seit Beginn der Aufzeichnungen von 1917

    Mehrere Ortschaften sind durch die Wassermassen von der Außenwelt abgeschlossen. Die Menschen in der Region wurden von dem heftigen Regen überrascht.

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    Viele mussten aus ihren Autos und Häusern gerettet werden. Tunnel und Unterführungen standen innerhalb kürzester Zeit unter Wasser.

    Flüsse sind über die Ufer getreten und bedrohten die ufernahen Häuser. Obwohl rund 3000 Einsatzkräfte in der Region unterwegs sind, forderten die Unwetter bis jetzt 6 Menschenopfer.

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    Ungefähr 3500 Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser wegen der Überschwemmungen verlassen.

    Mehr als 70 Straßen mussten wegen der Wassermassen gesperrt werden und zahlreiche Schulen sind seit den heftigen Regenfällen geschlossen.

    Unwetter: Welche Regionen sind betroffen – und wie es weiter geht

    Betroffen sind vor allem die Provinzen Alicante, Valencia und Murcia im Osten sowie die Provinzen Málaga, Granada und Almería in Andalusien. In diesen Regionen gilt die höchste Alarmstufe.

    Der Flughafen in Murcia musste gesperrt werden und die Flüge nach Mallorca wurden umgeleitet. Auch der regionale Flughafen in Almería war vorübergehend gesperrt. Ebenso betroffen ist der Bahnverkehr in der Region. Der Zugverkehr funktioniert nur eingeschränkt. ➤ Weiterlesen: Alle News zu den Überschwemmungen in Spanien aktuell! Da sich die meteorologischen Strömungen nicht verändert haben ist mit einer Entspannung auch in nächster Zeit nicht zu rechnen. Es können auch weiterhin regionale Unwetter mit heftigen Regenfällen auftreten. Der spanische Wetterdienst schätzt die Lage als "extrem gefährdet" ein. Grafik: (c) cc/chilangoco

  • Waldbrand Spanien: Schwerste Verwüstungen aller Zeiten

    Waldbrand Spanien: Schwerste Verwüstungen aller Zeiten

    Im Osten Spaniens wüten seit Juni zum Teil verheerende Waldbrände. Bis heute brannten aktuell bereits mehrere Tausend Hektar Wald.

    Rund tausend Menschen flüchteten vor Angst vor den Flammen aus ihren Häusern. Das Feuer brach nahe der Ortschaft Cortes da Palla im Osten Spaniens aus. Durch starken Wind und trockener Witterung breiteten sich die Flammen vermehrt aus.

    Bis zum Wochenende waren nach Angaben von spanischen Medien bereits rund 30000 bis 45000 Hektar Wald verbrannt. Zudem brach ein zweites Feuer in der Region Andilla, in der Provinz Valencia aus. Auch in der Region rund um Barcelona brachen Feuer aus. Dort rückten etwa 40 Löschzüge sowie vier Löschflugzeuge zu Einsätzen aus.

    Zwei Helikopter stürzten beim Kampf gegen die Flammen ab

    Insgesamt waren in Spanien im Kampf gegen die Waldbrände etwa 2000 Feuerwehrleute im Einsatz. Derweil kam es im Kampf gegen die Flammen zu zwei Unfällen. Zwei Hubschrauber stürzten während Löscheinsätzen ab. Zwei Menschen konnten gerettet werden und wurden mit Verletzungen in Kliniken gebracht. Ein Pilot wird derzeit noch vermisst.

    Wie die zuständigen Behörden mitteilten, gerieten die Helikopter am Montag bei einem Einsatz gegen die Flammen in der Nähe des Ortes Cortes de Palla in Ostspanien außer Kontrolle und stützten ab.

    Spanien ist derzeit von einer starken Dürreperiode betroffen. Es handelt sich dabei genau genommen um die schwerste Dürreperiode seit 70 Jahren. Experten geben derweil dem Klimawandel die Schuld.

    Waldbrand Spanien aktuell Artikel

    Waldbrände in Spanien: Erdbeerfelder in der Kritik

    Die Waldbrände, welche bisher weitreichend Schutt und Asche hinterliessen, gelten als die mitunter schwersten Verwüstungen in Spanien aller Zeiten. Bereits seit Jahren befürchten Forscher eine zunehmende Desertifikation in Teilen Spaniens.

    Besonders wird dabei kritisiert, dass die Spanier teilweise in großen Erdbeerfeldern das verfügbare Grundwasser für den Erdbeeranbau abzweigen und so künstlich zur zunehmenden Verwüstung des Landes durch den Menschen beitragen.

    Weiterlesen: Waldbrände USA: Feuersturm in den Rocky Mountains

    Experten gehen derweil teilweise davon aus, dass einige Regionen des Landes bis zum Jahre 2025 nicht mehr bewohnbar sein werden und ähnlich wie die Sahara zu einer reinen Wüste umgewandelt werden. Erst an diesem Wochenende hatten starke Unwetter in Deutschland schwere Verwüstungen angerichtet. Auch diese werden vonseiten der Experten dem zunehmenden Klimawandel zugeordnet.

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