Schlagwort: Waldbrand aktuell

  • Mallorca: Waldbrände bedrohen Touristen

    Mallorca: Waldbrände bedrohen Touristen

    Mallorca: Waldbrände bedrohen Touristen – Auf der Balearen-Ferieninsel Mallorca toben aktuell im Sommer heftige Waldbrände. Die Bekämpfung der Flammen wird durch Temperaturen um die 40 Grad und starke Windböen erschwert.

    Mallorca Waldbraende 2013 Balearen ArtikelBereits jetzt sind rund 1000 Hektar Kiefernwald zerstört. Am Samstag tobte das Feuer in der Umgebung der Gemeinde Andratx. Diese liegt im Westen Mallorcas. Wie spanische Medien unter Berufung auf Behördenangaben berichten, war das Feuer rund 24 Stunden nach dem Ausbruch immer noch nicht unter Kontrolle.

    Bereits am Freitag wurden 24 Häuser und ein Ferienlager evakuiert. Über mögliche Verletzte gibt es derzeit keine Angaben. Das Feuer wird derzeit von rund 240 Feuerwehrleuten, Mitarbeitern des Zivilschutzes sowie der dem Militär zugehörigen Nothilfeeinheit UME bekämpft.

    Deutsches Urlauberpaar vor Flammen gerettet

    Unter anderem kamen auch Löschflugzeuge und Löschhubschrauber zum Einsatz. Nach Medienangaben war unter den in Sicherheit gebrachten Personen auch ein deutsches Paar.

    Dieses hatte dort Ihr Ferienhaus in der Region von Sa Coma Freda. Das Ferienhaus wurde dabei von den Flammen umschlossen. Am Freitag wurden zudem zwei Landstraßen gesperrt. Zwischenzeitlich sind diese jedoch für den Verkehr wieder freigegeben.

    Waldbrand auf Mallorca: Feuer durch Fahrlässigkeit ausgelöst?

    Am Freitagnachmittag brach das Feuer in der Region rund um die Ortschaft Sa Coma Calenta aus. Zwischenzeitlich nahmen die Behörden einen Mann fest, der nach ersten Vernehmung durch die Polizei jedoch wieder vorläufig freigelassen wurde.

    Der Betroffene soll Reste von Pflanzen verbrannt haben und dadurch das Feuer entfacht haben, sod er Vorwurf.

    Mallorca: Hinweise für Urlauber

    Insbesondere die trockene Witterung lässt bereits Zigarettenglut zu einem Waldbrand entfachen. Deshalb warnen die Behörden immer wieder davor, im Wald zu rauchen oder offenes Feuer zu machen.

    Vielfach ist für den Ausbruch eines Waldbrandes Fahrlässigkeit die Ursache. Allerdings können auch liegengelassene Glasscherben wie ein Brennglas wirken und dadurch ein Feuer verursachen. Mallorca gilt als beliebtester deutsche Ferieninsel. Zudem leben viele Bundesbürger für einige Monate des Jahres in ihren Ferienhäusern auf der Insel. Sollte das Feuer weiter nicht unter Kontrolle zu bringen sein, so können auch weitere Touristen von dem Feuer bedroht sein. Es gilt daher der Hinweis, sich vor Ort über die Lage bei den Behörden und die örtlichen Medien zu informieren und daraus entsprechende Handlungsanweisungen zu entnehmen, um sich vor dem Feuer zu schützen.
    Grafik (c) vir

  • Waldbrand Spanien: Kanaren-Ferienorte bedroht

    Waldbrand Spanien: Kanaren-Ferienorte bedroht

    Waldbrand in Spanien weitet sich aus: Seit Wochen wüten die Waldbrände auf den Kanaren, insbesondere auf Teneriffa. Unterdessen hatten die Waldbrände auch den Touristenort Valle Gran Rey auf La Gomera bedroht.

    Waldbrand-Spanien-Kanaren-ArtikelDer Ort zählt zu den wichtigsten Ferienorten auf den Kanarischen Inseln. Die Behörden forderten derweil die Bevölkerung sowie die Urlauber auf, ihre Häuser und Hotels zu verlassen. Rund 3000 Menschen versammelten sich im Zuge der Behördenwarnung im Hafen des Ferienortes.

    900 Personen wurden mit zwei Fährschiffen in die Hauptstadt der Insel verbracht. Im Osten des Landes kamen derweil zwei Personen im Zuge des Kampfes gegen die Flammen ums Leben. Auf Teneriffa brach derweil am gestrigen Tage ein erneues Feuer aus, welches mit drei Löschflugzeugen zu kontrollieren versucht wurde.

    Waldbrände auf den Kanaren: 5000 Personen mussten Häuser verlassen

    Auf La Gomera mussten zwischenszeitlich schon 5000 Personen ihre Häuser verlassen. Diese Zahl entspricht fast exakt genau einem Viertel der Gesamtbevölkerung der Insel.

    Weil das Wetter außer Hitze keine Änderung verspricht, wird der Kampf gegen die Flammen zusätzlich erschwert.

    In dem Ferienort Valle Gran Ray brannten etwa 30 Häuser ab. Glücklicherweise drehte der Wind, sodass die Flammen bald wieder in das Innere der Insel gedrückt wurden.

    Buchungsstop für La Gomera: 30 TUI-Urlauber evakuiert

    Im Zuge der Waldbrände wurden etwa 30 Urlauber des Reiseveranstalters TUI aus ihren Häusern geholt und in die Inselhauptstadt San Sebastián gebracht.

    TUI will nun bis zum 20. August diesen Jahres für La Gomera keine weiteren Buchungen mehr annehmen.

    Derweil werden die Urlauber durch die starke Rauchentwicklung an einem unbeschwerten Urlaub auf der Insel gehindert. Der Reiseveranstalter Thomas Cook hat derzeit 47 Urlauber auf der Insel.

    Nationalpark: UNESCO-Weltkulturerbe von Flammen bedroht

    Die Urlauber von Thomas Cook seien nach Unternehmensangaben von dem Feuer jedoch derzeit nicht bedroht, heißt es.

    Das seit einer Woche anhaltende Feuer vernichtete etwa 5000 Hektar Wald sowie weiteres Buschland. Etwa 750 Hektar gehören dabei zum Nationalpark Garajonay. Dieser ist Teil des Weltkulturerbes der UNSECO. Weiterlesen: Waldbrand Spanien: Schwerste Verwüstungen aller Zeiten Nach Behördenangaben wurde der Nationalpark in seiner ökologischen Funktion in Teilen stark getroffen. Zwischenzeitlich konnten die Flammen auf Teneriffa zumindest eingegrenzt werden. Wenn das Wetter sich nicht ändert, kann auf La Gomera das Feuer noch weitere Schäden anrichten.

  • Waldbrand Spanien: Schwerste Verwüstungen aller Zeiten

    Waldbrand Spanien: Schwerste Verwüstungen aller Zeiten

    Im Osten Spaniens wüten seit Juni zum Teil verheerende Waldbrände. Bis heute brannten aktuell bereits mehrere Tausend Hektar Wald.

    Rund tausend Menschen flüchteten vor Angst vor den Flammen aus ihren Häusern. Das Feuer brach nahe der Ortschaft Cortes da Palla im Osten Spaniens aus. Durch starken Wind und trockener Witterung breiteten sich die Flammen vermehrt aus.

    Bis zum Wochenende waren nach Angaben von spanischen Medien bereits rund 30000 bis 45000 Hektar Wald verbrannt. Zudem brach ein zweites Feuer in der Region Andilla, in der Provinz Valencia aus. Auch in der Region rund um Barcelona brachen Feuer aus. Dort rückten etwa 40 Löschzüge sowie vier Löschflugzeuge zu Einsätzen aus.

    Zwei Helikopter stürzten beim Kampf gegen die Flammen ab

    Insgesamt waren in Spanien im Kampf gegen die Waldbrände etwa 2000 Feuerwehrleute im Einsatz. Derweil kam es im Kampf gegen die Flammen zu zwei Unfällen. Zwei Hubschrauber stürzten während Löscheinsätzen ab. Zwei Menschen konnten gerettet werden und wurden mit Verletzungen in Kliniken gebracht. Ein Pilot wird derzeit noch vermisst.

    Wie die zuständigen Behörden mitteilten, gerieten die Helikopter am Montag bei einem Einsatz gegen die Flammen in der Nähe des Ortes Cortes de Palla in Ostspanien außer Kontrolle und stützten ab.

    Spanien ist derzeit von einer starken Dürreperiode betroffen. Es handelt sich dabei genau genommen um die schwerste Dürreperiode seit 70 Jahren. Experten geben derweil dem Klimawandel die Schuld.

    Waldbrand Spanien aktuell Artikel

    Waldbrände in Spanien: Erdbeerfelder in der Kritik

    Die Waldbrände, welche bisher weitreichend Schutt und Asche hinterliessen, gelten als die mitunter schwersten Verwüstungen in Spanien aller Zeiten. Bereits seit Jahren befürchten Forscher eine zunehmende Desertifikation in Teilen Spaniens.

    Besonders wird dabei kritisiert, dass die Spanier teilweise in großen Erdbeerfeldern das verfügbare Grundwasser für den Erdbeeranbau abzweigen und so künstlich zur zunehmenden Verwüstung des Landes durch den Menschen beitragen.

    Weiterlesen: Waldbrände USA: Feuersturm in den Rocky Mountains

    Experten gehen derweil teilweise davon aus, dass einige Regionen des Landes bis zum Jahre 2025 nicht mehr bewohnbar sein werden und ähnlich wie die Sahara zu einer reinen Wüste umgewandelt werden. Erst an diesem Wochenende hatten starke Unwetter in Deutschland schwere Verwüstungen angerichtet. Auch diese werden vonseiten der Experten dem zunehmenden Klimawandel zugeordnet.

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